Am Ende des Sommers treffen sich Himmel und Erde eines Tages auf ein neues Widersehen.
Sarabande V
Brot und Wein
Alles was wir haben
Weil purpurrot sind die Äpfel
Das Maß aber nehmen die Himmel
Die Umkehr der Erkenntnis
Die hat inne das Lied
Die Bäche der Maler führen hinaus
Den Laut
Und sie brauchen eine einzige Zeit
Um gesehen zu werden
Vor den Augen
Und nach Bordeaux
Demütig mehr der Welt
Und dem Meer
Sarabande IV
Unsere Augen wohnen aber
In den Bergen Frankreich
Der Laut der Wasser
Weil sie haben einen anderen Schlag
Im Himmel darum wandern
Die Menschen auf der Erde
Das ist ihr Angesicht
Wie Früchte aber teilen
Die Dichter die Worte
Dass sie sichtbar werden eben
Den Stufen nach
Der Liebe
Die unterschieden ist
Und alles hat
Sarabande III
Den heißen Süden
An einen Mund geht
Ein Herz unbeschreiblich
Wohl die Vögel haben
Ein Lied aber anders als
Die Menschen die wohnen nämlich
An der Zeit und haben
Die Wahl der Worte
Nichts geringer als diese
Und die Blumen und das Holz
Wachsen zu sehen
Zu leiden
Vor dem Tag
Und der Frühe
Sarabande II
Die Blumen an den Flüssen
Das Meer auch namentlich
Die Hortensien die gehen
Den Sand hinab unaufhörlich
Das Wort aber hat auch seine Erde
Das Brot ist allein farbig
Das gewachsene
Und es reicht ein Auge
Wahrhaft bis an sich selbst
Und neigt sich
Der Freude
Die Schritte aber
Unter den Gärten
Sind ungetrennt
Sarabande I
Ein anderer Schlag aber
Biegsam alt und neu hat
Die Wasser der Auvergne
Dies ist das erste Wort
Es folgen die Rosen unkenntlich
Doch dem Atem nach
Die Säulen aber sind grün
Und alles wächst
Um den Gesang
Wie die Vögel
Die nicht sich selbst singen
Also bleibt der Laut in den Felsenhöhlen
Die Sonne sieht aber auf
Den Abend
Des Bildes Gleichnis
Fülle ist der Wandel des Einfachen.
Die ewige Wiederkehr des Gleichen
Die Zeit ergeht Himmels und der Erden. Daraus kommen Nähe und Ferne, die eben in die Stille umkehren, die alles Zeitliche neu werden läßt.
Einmal mehr XV
Blüten und Blätter haben
Eine Stunde verwandt ist
Den Augen am Feigenbaum
Und wo die Könige gelegen
Unter dem Stern und die Finger
Der Botschaft nachgegangen
Auf dem Weg den die Dinge
Der Menschen gehen die Musik
Anders geht das auch
Und ein Lied am Wacholder hat
Zeit bis an Ostern
Der halbe Mond hat auch
Den Blick der Wangen
Mehr aber ein Gedicht
Einmal mehr XIV
Viel ist geworden
Nach der Garonne
Ein Liebes um ein Licht
Einmal mehr
Die Zeit hat eine Demut
Wie der Mond
Und die Brunnen der Träume
Teilen uns die Augen
Ein wenig
Daß wir sehen
Und alles wenden können
Wohlriechend
An den grünen Gärten
Der Stadt hin