Irrtum und Wahrheit gehören dem selben Weg der Stille.
Sarabande VIII
Menschlich ist die Wahrheit
Hirten gleich eine Stimme
Hält die andere
Denn sie ist niedriger
Und die Seiten des Atems haben
Die Güte zuweilen aber
Die Schönheit auch
Ein gemaltes Bild ist
Von daher zu betrachten
Und so viel verborgenes es hat
So viel offenes auch
Das gehört zusammen
Und hat Anfang
Und Ende den Augen nach
Sarabande VII
Weil die Erde hat genaueres
Bildung die erzählt
Die Sterne auch
Die halten uns die Augen
Die Worte haben aber
Einen Leib zu malen
Die Dordogne und was
Verschieden hervorgeht
Die Wangen die Küsse
Der Schnee aber bedeckt
Die Veilchen vor Ostern
Es kommt das Brot wieder
Von dem leben wir allzeit
Ähnlich und anders der Geist
Sarabande VI
Um Ostern die Zeit
Seitlich die Schlüsselblumen
Oder anders der nächste Laut
Der geht allein
Darum Bordeaux das Meer
Die Feigen zurück zu kommen
Und die Küsse der Liebschaft
Die alles sind
Danach erst die Sprache
Die nichts verliert
Und wir bleiben
Um die Stadt
Und die Blüten der Bäume
Nicht nur diese
Ankunft
Am Ende des Sommers treffen sich Himmel und Erde eines Tages auf ein neues Widersehen.
Sarabande V
Brot und Wein
Alles was wir haben
Weil purpurrot sind die Äpfel
Das Maß aber nehmen die Himmel
Die Umkehr der Erkenntnis
Die hat inne das Lied
Die Bäche der Maler führen hinaus
Den Laut
Und sie brauchen eine einzige Zeit
Um gesehen zu werden
Vor den Augen
Und nach Bordeaux
Demütig mehr der Welt
Und dem Meer
Sarabande IV
Unsere Augen wohnen aber
In den Bergen Frankreich
Der Laut der Wasser
Weil sie haben einen anderen Schlag
Im Himmel darum wandern
Die Menschen auf der Erde
Das ist ihr Angesicht
Wie Früchte aber teilen
Die Dichter die Worte
Dass sie sichtbar werden eben
Den Stufen nach
Der Liebe
Die unterschieden ist
Und alles hat
Sarabande III
Den heißen Süden
An einen Mund geht
Ein Herz unbeschreiblich
Wohl die Vögel haben
Ein Lied aber anders als
Die Menschen die wohnen nämlich
An der Zeit und haben
Die Wahl der Worte
Nichts geringer als diese
Und die Blumen und das Holz
Wachsen zu sehen
Zu leiden
Vor dem Tag
Und der Frühe
Sarabande II
Die Blumen an den Flüssen
Das Meer auch namentlich
Die Hortensien die gehen
Den Sand hinab unaufhörlich
Das Wort aber hat auch seine Erde
Das Brot ist allein farbig
Das gewachsene
Und es reicht ein Auge
Wahrhaft bis an sich selbst
Und neigt sich
Der Freude
Die Schritte aber
Unter den Gärten
Sind ungetrennt
Sarabande I
Ein anderer Schlag aber
Biegsam alt und neu hat
Die Wasser der Auvergne
Dies ist das erste Wort
Es folgen die Rosen unkenntlich
Doch dem Atem nach
Die Säulen aber sind grün
Und alles wächst
Um den Gesang
Wie die Vögel
Die nicht sich selbst singen
Also bleibt der Laut in den Felsenhöhlen
Die Sonne sieht aber auf
Den Abend