Wo ausgeht das Wort
Autor: marcellill
Das Gespräch II
Vor der Musik aber ist
Vieles unsichtbar
Darum geflochten ein Raum
Und ein anderes
Der Schlaf und der Tag
Der um die Brunnen geht
Darum bleibt ein Laut
Unter den Bergen
Und im Süden ist
Immer noch der Abend
Und im Garten das Gespräch
Das ein Maler hat
Andere Menschen auch
Unter aller Augen
Das Gespräch I
Unterm Schmerz ist die Sprache
Treuer aber ist
Das Gespräch an den Küsten
Wo einer herkommt
Und sei es die Armut
An Worten die haben
Ihren Laut darum geht
Einer an den Bergen Frankreichs
Wie in den Farben eine Wange hat
Einen Abschied
Und eine Heimkunft
Wenn aber die Wasser
Reicher geworden sind
Kommt ein Lied davon
Dichten und Denken
Das Herz eines Menschen ist auch ein Land. Die Sprache aber ist die Küste an der Dinge Meer. Über ihr bricht der Wind des Geistes.
Die Flüsse XV
Wenn aber einer wieder kommt
Von den Brunnen und die Nacht
Geschlafen am reicheren Atem
So sei barmherziger
Die Gedächtnis weil der Geist hat
Die Gaben an den Wassern
Und wo reicher das Wort auch
Hinabgeht und fremder wird
Ungezählt an die Stimme
Über den Süden am Anfang
Der Laut der alles hört
Und nichts weniger hat als
Seine Zeit und den Wandel
Eines Gartens
Gebirgsbach
Die Zeit ist einzig.
Die Flüsse XIV
Krumm sind die Pfade
Einer versteht aber
Nach den Früchten des Waldes
In den Wolken des Himmels
Zu gehen die Wetter aber
Eines Gottes sind ruhiger
An den Flüssen doch mehr
Habe ich geliebt das Wort
Und wo einer teilt das Herz
Und die Farben fallen herab
Wie die roten Beeren
Mehr wäre nicht zu sagen
Die Sprache und die Wasser Frankreichs
Vor der Furcht
Bedeutung
Auf der Dinge Weg ist der Gesang der Herzschlag Himmels und der Erden.
Die Flüsse XIII
Die Wälder aber sind
Die Gedanken der Berge
Reiner ist die Luft dort
Eben die Träume
Und gleich die Flüsse
Wo länger der Abend ist
Drum ist die Nacht
Den Brunnen
Aber Abschied nimmt
Das Gespräch von allem
Für alles nahe der Erde
Die ist anders
Einer Stunde nach
Der Märzenzeit
Trinität
Eines geht durch zwei hindurch. Wenig genug.