Die Laute sind die Farben unseres Mundes. Sie öffnen uns die Augen.
Autor: marcellill
In den Wassern VI
Wenig bleibt zusammen
Wie die rote Kirsche
Und der gleiche Mund
Die Wahrheit sind die Wasser
Und das Auge sieht
Die Blüten die davon
Gekommen sind der Zeit
Ein Wort zu sagen
Aber der unerwartete Morgen
Hat eine Herkunft
Da gelöst die Gestalt
Und sorgfältig die Hand
Die die Farben geführt hat
Den Dörfern nach
In den Wassern V
Vor dem Tag
Die Schritte der Sonne hier
Unter den Dörfern
Anders die Flüsse des Südens
Die Bilder die gemalt
Der Zeit und der Musik
Dankbarer wo der Geist ist
Und die Schlüsselblumen
Des ersten Frühjahrs
Das Feuer um Ostern
Vieles lebt da verzweigt
Und wenn das Wort stürzt
Die Küsten herab
Sichtbar fasst es ein Herz
Die Lese
Im Laut bleiben
In den Wassern IV
An der Wiege der Luft hängt
Innerlich das Auge
Doch weiter ist der Bach
Und das Wort
Wo einer hinaufgeht
Und nicht vergisst
Die Bilder und die Nacht
Wenn einer heimgeht
Unerschöpflich der Reise
Wo er gewesen den Tag über
Aber das Rauschen der Wasser
Hütet den Schlaf dir
Vor dem anderen Raum
Und dem Süden
In den Wassern III
Über die halbe Nacht
Und den Regen ist
Das Wort die Dichter aber auch
Die dort bleiben anders
Die Insel lichter blühender
Dahin die Gestalt geht
Dem Garten nach
Von der Traufe aber
Kommt der Gesang
Der ist vielfältiger
Und baut selbst
Die Frucht des Weines
Und mehr der Zeit
An Auge und Hand
Die Wasser
Alles wohnt an den Säumen der Sprache.
In den Wassern II
Frankreich aber ist ein mittleres
Aber die Geduld Chartres ist
Auch an den grünen Hügeln
Und den Dörfern der Liebe
Wenig bleibt grün steigt auf
Wie die Worte die einer trägt
In den Wassern der Geist
Kehrt zurück zu ihnen
Dies hat die Zeit
Und das nächste ist
Das Meer und die Augen
Die sind immer halb
Und vor dem
Was uns eine Sprache ist
In den Wassern I
Rückwärts in den Furchen
Der Erde denen gehört einer
Nicht aus dem Kreuz aber
Den Aprikosen
Und zu wählen die eigene
Die gerissene Sprache
An den Säumen des
Lichts die Blätter das Holz
So ist der Geist fremder
Eine Zuflucht ein Wort täglich
Das Brot der Sonne
Und der erste Geschmack
Dieser Welt
Der gefassten
Das Sonett XV
Wieder sehe ich die Wolken
Eben das Wort
Auch diese hat den Pfad
Und die Sonne
Und unter den gelben Blättern
Reift an den Augen
Der Tag denn alles ist
Auch genug und der Abschied
Süß wie die Ankunft
Nur teilt er die Freude
Und die Stunden der Freiheit
Kommen dem Geist nach
Zurück zu sagen
Altes und neues