Reichtum ist, an der Blume des Mundes zu hängen.
Autor: marcellill
Die Traufe XIII
Täglich sind geistvoll Himmel
Und Erde es wohnt darin
Ein anderer wilder unter
Den Menschen ähnlich
Der Blume des Frühjahrs
Wo um die Märzenzeit
Sich wendet der Mond
Und das Wort auch bricht
Vor dem Wein jenes was geht
In der selben Furcht
Und wunderbar vom äußersten
Darum bleibt eine Seele der Dichtung
Und fügt den Tag
Und die Nacht auch
Die Traufe XII
Italien Frankreich die reicheren Länder
An die habe ich gedacht von hier aus
Als an den Flüssen ihrer Träume
Wohl gehen diese von der Quelle
Wo umschlägt der Regen
Von der hütenden Erde
Es ist aber dies daß unser Wort
Liebt die Frucht und den Wein
Und anderes weil innerlich ist es uns
Die Augen einer Frau sind von vielem
Es fasst aber der Gedanke der reget
Die Welt das Licht und bleibt
Ein altes neues der Sprache
Die unsere ist
Heraklit – mit ihm
Die Sprache ist das Gebirge der Welt. Ihre Flüsse reichen in die Stille des Windes, darin die Blätter unserer Träume rauschen.
Die Traufe XI
Wenn aber ein Wort den Süden hat
Und das Meer und gegangen ist
An den langsamen Flüssen
Frankreichs des Sommers
Was ist dies es ist aber die Farbe
Gottes nach dem Geist wie eine Frau
Der Freiheit nach gereist ist
Von Galiläa aus und hat gesehen
Alltägliches unter dem Wein
Und den Morgen da wenig
Alles heimgeht wie die Dinge ist
Aber die deutsche Sprache
Die ist genau so
Unter der Nacht und dem folgenden Tag
Geist und Gebrauch
Die Vielfalt eines einzigen Tages halten – die uns hält.
Die Traufe X
Wenn aber einer geht irrend im Bild
Ein Mensch an dem wilden Pfad
Der Wasser die sind in dem halben Mond
So ist dies auch eine Barmherzigkeit
Weil unter der Sonne zu sein
Und im Garten des Wortes ist viel
Und zu sehen weniges trennendes lichtes
Furchtbar ist aber der Regen
Und manchmal scheint es der Gott
Wäre so bevor die Blüte kommt
Und weniges um uns bleibt
Zusammen bleibt aber die Kunst
Mit anderem wenn gekommen ist das Frühjahr
Und Tag und Nacht
Die Traufe IX
So ich gegangen bin an der Schrift
Und dem Feuer lange schlafend wachend
Eher ist eine Freude die Sprache
Und wenn ein inneres ist
Geboren an dem Tag deutungsvoll
So geht dies hinauf an der Wand
Des Hauses wie die Rosen
Also ist der Gott eine Blüte
Vieles aber haben die Dichter inne
Darum ist gut der Atem
Und voll Gedanken zu sein
Den Träumen der Welt
Die folgen aufeinander
Den Farben gleich
All Tag
Worte sind die Farben unserer Zeit.
Die Traufe VIII
Die Sprache aber hat einen Geist
Und fremde Schritte wie Tropfen
Wann ein Mensch Abschied nimmt
Ist uns der Gott ein Gleichnis
Wenn der Tag bricht dies aus dem Wort
Sichtbar ist aber wo wir wohnen
Und lässt sich malen ein Bild
Das ist unvergleichlich als
An einem Leiden wohl ist dies
Wie der Regen der Erde
Und die feurigen Inseln
Aus dem jungen Auge
An der Blüte hängt die Frucht
Und das Wort