Die Urkunde des Abendlandes ist ein zwiefaches Dichten: Aus der Eigenart des Wortlauts und dem vollendeten Maß des Verses.
Wo beides ineinander übergeht und bleibt kommt das Wort an den Morgen seiner Sprache.
Die Urkunde des Abendlandes ist ein zwiefaches Dichten: Aus der Eigenart des Wortlauts und dem vollendeten Maß des Verses.
Wo beides ineinander übergeht und bleibt kommt das Wort an den Morgen seiner Sprache.
Groß ist, die Wendung eines einzigen Tones zu ändern.
Die Kunst deutet den Reichtum der Dinge. Buchstabengenau geht an ihrer Seite göttliches.
Die Zeit ist die Folge der Farben. Sie kommen zu uns, wenn uns der Abschied zugesprochen ist.
Die Gedanken sind die Blitze des Himmels. Sie teilen den Atem des Erdreichs. In ihm liegt der Vers der Zukunft.
Die Wahrheit wird geboren im freien Gebrauch. Die Sprache folgt ihm, um ihm voraus zu sein.
Auf die Meisterschaft muss einer warten können. Der vermag sie, der seine Spuren im nächsten Wort löschen kann.
Der Überfluß der Sprache mündet in unser Gespräch. Ihr Fluß entspringt aus der innigen Wendung von Himmel und Erde, die wir sind.
Wir erfahren die Wahrheit auf dem Feld der Übereinstimmung.
Das Wort selbst zeigt weiteres – die Stimmung. Diese hat ihren Ort in der Musik und im Tanz, die eine Weise öffnen, Dinge und Welt zu erfahren.
Die Sprache mag das erfahrenste aller Dinge der Menschen sein.
Die Sprache birgt die Möglichkeiten ihrer selbst.