Der Wandel des nächsten.
Autor: marcellill
Am Waldrand VIII
Ein Garten aber ist
Der Mund der Erde
Gerissen die Zeit
Die gehört den Wassern
An ihnen wohnen wir
Farbig und nahe
Darum das andere Teil
Habe ich zu lernen
Frankreich und Italien
Wo die Himmel sich kehren
In die Berge
Das Wort aber kommt
Ebenbürtig
Von den Wangen
Am Waldrand VII
Disibodenberg der Fluß aber hat
Eine Gewalt eben die Worte
Der Wein pflanzt die Hänge
Worte aber sind Geist
In den Bildern brennt
Ein ganzes Leben
Erstaunlich die Bildung
Zwischen den Städten
Ungebunden eingewurzelt
Vor der Zeit die Apfelbäume
An denen hängt
Nichts als die Liebe
Die Wanderschaft
Und das selige Licht
Erfahrung
Stille ist ein Gegenüber des Andenkens.
Am Waldrand VI
An den Blumen ist
Meine Erkenntnis
Wenn geteilt das Wort
Weiter das Herz
Am Waldrand
Und zu lassen die Fahrt
Und den hohen Bord
Des Meeres die Gewürze haben
Den Duft der Sterne
An San Secondo
Die Himmel das Holz
Das selbe über das Jahr
Das hindurchgeht
Mund und Laut
Am Waldrand V
Worte wie Vögel der Stille
Ein Gesang im Gebirge
Ein Maler aber hat
Sein Bild inwendig
Beides geht im Brot hinab
Ungebunden denn süß ist
Wenn wiederkommt die Rebe
Und das Frühjahr
Gedankenvoll barmherziger
Die Stadt und der Christus
Am Waldrand die Erdbeeren
Im grünen und zu lernen
Vor der Zeit
Die anders ist
Am Waldrand IV
Aber das Wort hat eben
Die Wasser Augen
Wie Haselnüsse dies ist
Ein Mensch einig lebt er
Allem anderen weil süßer ist
Was gewunden ist die Bilder
Der Flüsse die gehen ins Meer
Voll Gedächtnis und Zukunft
Die Wahrheit aber lautet
An den Küssen der halbe Mond
Daran denke ich
Von neuem Frankreich
Der Christus der bewegt ist
Den Lidern
Am Waldrand III
Das ganze ein Teil
Das ist Kunst überall
Barmherzig zu sein aber
Ist zweifach und die Dinge
Die ein Mensch hat
Kommen von der Andacht
Immer ein Süden die Garonne
Frankfurt ein Augenpaar
Und der Morgen Holunderbeeren
Äpfel die Falz eines Buches
Schlägt auch ein Herz auf
Abseits die Malerei
Denn sie rührt uns an und wir
Haben die Erde gesehen
Am Waldrand II
Die mittlere Zeit
Einmal am heiligen Land
Geist und Feder
Höhlentauben das Fleisch
Die Erkenntnis aber
Soll verloren sein wieder kommen
Zu reden der Zunge den Lippen
Ein Bruchteil aber das Wahre
Ein Tag ein Regen
Das Wort hält uns
Eine Weile die Erdbeeren
Am Waldrand
Sind rot
Der Jahreszeit
Andacht ist Ankunft
Daß alles ineinander geht.