Wenn der Mond vorm Abendrot leuchtet beginnt die Erzählung des Tags, deren Wahrheit immer eine andere ist.
An den Bergen XI
Im Schatten gehen aber die Wasser
Die sind klar wie das Angesicht
Eines Menschen und offen
Die Wangen weil die Täler
Gleich an den Bergen sind sie
Ein Herz aber ist an den Worten
Und gewogen wenn reif ist
Die Frucht die kommt
Vom Wiedersehen darum sind
Größer die Küsten
Oder die Farben der Berge
Die eingewohnt sind
Dem Atem und was deutet
Die Sonne
Umkehr
Die Stille der Nacht rührt aus der Zärtlichkeit der Erde, die von den Himmeln kommt.
Denn das Wort will geboren sein.
An den Bergen X
Aber die Worte reichen
An den Grund die Vögel
Haben dort auch gesungen
Und ist gegangen
In den Himmeln das Feuer
Rückwärts die Flüsse
Oder gleich die gelben Wasser
Von der Erde Frühjahr
Und Traum darauf sagt
Einer die Wahrheit
Reißend das Herz zweifach
Vom Meer her
Wo ich geboren war
Vom Brot
An den Bergen IX
Der Sprache nach ist Ostern
Aber die Gedächtnis geht
Im Holz und über
Der Insel Sand
Wenn gebrochen das Brot
Das gefährliche
Und geneigt die Verse
Und die Blüte des Mundes
Dem Bild
Weniger ist dies ein Gedicht
Und wo die Furcht ist
Der Berge wohnt ein Mensch
Auf halber Höhe
Vor seinen Augen
An den Bergen VIII
An den Wassern sind
Unsere Augen vor uns aber
Die Häuser des Himmels
Die wir gesehen haben
Dem See nach und der Insel
Der Worte die sind
Nacheinander wie die Felder
Und das Meer
Und zu lernen die Verse
Und das selbe der Zeit
Das auch anders ist
Gewundener
Dem Holz
Und den Gedanken
An den Bergen VII
An der Seite wohnt
Ein Herz
Und die Flüsse am Ufer
Wie die Worte ausgehen
Und gesät sind
Dem Regen des Himmels
Und der Wandel
Der wir sind
Kommt die Berge herab
Auf halber Höhe
Und bleibet hier
Darum geht ein Sterblicher
Bis an die Fremde
Und immer wo anders
An den Bergen VI
Aber das Wort geht
An die Berge
Und morgens
An den Flüssen
Des Herzens
Schmerzlicher und
Bewegender darum
Habe ich die Felder
Gesehen und die Sonne
Die darüber geht
Allen Dingen nach
Den Flecken der Farbe
Die uns
Den Atem halten
An den Bergen V
Am Boden aber geht
Die Sonne und die Veilchen
Darum ist lieblicher
Der Gott und wenn hinabgegangen
Das Wort in sich selbst
Bleibt er so auch
An den Apfelbäumen
Des Tales wo der Schmerz bricht
Die Wasser und die Blumen
Im Grund gehen
Und dem Wechsel des Himmels
Innerlich sind aber
Die Berge auch
Einfach die Verse
Ortschaft
Die Erde offenbart die Himmel.