Die Sprache ist allerorten der Laut.
Aufenthalt XIV
Am Berg geht auch
Der blaue Himmel
Und wo die Reben herabkommen
Und die Apfelbäume
Um die Städte
Ist auch nötig
Das Licht und die Wasser
Aber das Wort ist reicher
Weil es wendet alles
Die Zeit auch da einer
Wohnt in den Farben
Der Erde und des Geistes
Gespräch das unumgänglich ist
Und über das Maß
Unterschied
Anders seyn heißt, in der geringsten Wendung zu wohnen.
Aufenthalt XIII
Im Holz und den Veilchen
Ist der Geist oder die Kunst
Die barmherzige aber
Der Laut teilt alles
Der gibt die Zeit
Darum ist manches mehr
Das einzige das uns hält
Auch die Perlen sind
Ein Vers an der Wange
An dem die Schönheit ist
Aller Welt die Dichter
Lieber aber sind
Die Farben des Tags
Und das Saitenspiel
Aufenthalt XII
Ein gleiches Maß hat aber
Der Regen oder Ödipus
Nahe der Erde zu deuten
Und zu schlafen
In den Gärten
Geteilt vielfältig
Aber ein Auge hält sie
Oder wo einer spricht
Mit den Farben
Ein Beispiel nur
Anderes sagt wer
Gereist ist an
Der gelben Garonne
Oder hinauf an der Seine
Entschiedenheit
Die Sprache ist das Gleichnis.
Aufenthalt XI
Bilder aber wie Inseln von oben
Die Stufen des Lichts an
Das Meer dorthin von Lavaudieu sind
Wir gegangen dem Einhorn
Die Flüsse des Geistes nun aber
Teilt die Zeit sich und geht in
Ein anderes der Erde
Zur Seite sind die Worte
Weltlich am einfachsten
Die Bilder aber halten
Die Augen der Dichter
Die gewandelt sind
Vielfach
Garten und Laut
Atmen
In etwas aufzugehen heißt, in seiner Fährnis zu sein.
Aufenthalt X
Die Hügel an der Seine weniger
Ferner noch des Mundes Laut
Der hinabgeht auch er
In den Garten oder
Die lichte Erde zuvor
Wenn heimkehrt das Bild
Das Lied aber an
Die fremden Länder
Über alles aber geht
Die Liebe und kommt dahin
Am Abend und am Morgen
Denn darum sind sterblich
Die Fenster von Chartres
Unter des Baumes Traum zu schlafen
An den Bergen
Die Sprache ist die Zeit einer Welt.