Alles wohnt an den Säumen der Sprache.
In den Wassern II
Frankreich aber ist ein mittleres
Aber die Geduld Chartres ist
Auch an den grünen Hügeln
Und den Dörfern der Liebe
Wenig bleibt grün steigt auf
Wie die Worte die einer trägt
In den Wassern der Geist
Kehrt zurück zu ihnen
Dies hat die Zeit
Und das nächste ist
Das Meer und die Augen
Die sind immer halb
Und vor dem
Was uns eine Sprache ist
In den Wassern I
Rückwärts in den Furchen
Der Erde denen gehört einer
Nicht aus dem Kreuz aber
Den Aprikosen
Und zu wählen die eigene
Die gerissene Sprache
An den Säumen des
Lichts die Blätter das Holz
So ist der Geist fremder
Eine Zuflucht ein Wort täglich
Das Brot der Sonne
Und der erste Geschmack
Dieser Welt
Der gefassten
Das Sonett XV
Wieder sehe ich die Wolken
Eben das Wort
Auch diese hat den Pfad
Und die Sonne
Und unter den gelben Blättern
Reift an den Augen
Der Tag denn alles ist
Auch genug und der Abschied
Süß wie die Ankunft
Nur teilt er die Freude
Und die Stunden der Freiheit
Kommen dem Geist nach
Zurück zu sagen
Altes und neues
Das Sonett XIV
Der Süden die Schweiz oder wo
Einer die Rhone hinaufging
Den Farben der Seele inne
Gewendet das Wort
Von Garten und Laut
Und erfahren die Zeit
Die gibt vieles ihrem
Vers nach der Erde
Tröstlichstes aber sind
Die Berge und von dort aus ist
Das klare Gespräch
Und wenn das Herz hinabgeht
Der Labsal und der Sonne
An dem Holz
Wolke und Wort
Der Schmerz der Welt ist ihre Zeit. Auf daß sie in einem Augenblick geboren werde.
Das Sonett XIII
Anders vielfältiger ist die Zeit
Wie Korn ähnlich der Wein
Nach der Kelter und wenn
Ein Mensch stirbt
In seinem Wort und über
Den Gott in seinen Garten
Die Frau ist aber darin
Die fremde und wahre
Zweifach das Herz
Und nicht muss einer tragen
Allein die Welt weniges
Reicht dem Auge gütiges
Schattiges und der Laut gehet aus
Nach dem Tag von selbst
Das Sonett XII
Eines aber geht hinüber
Der Geist wohl die roten Beeren
Sind auch an dem Himmel
Die Veilchen getrennt
Die Hand reicher
Spät in der Zeit sieht
Ein Auge das hörbar
Und gut dem Wort
Aus Patmos oder wo einer
Lange genug der Wahrheit
Vorangeht von Jugend an
Aber immer ist der gütig
Der Tag und der geteilte Laut
Was auch neu ist
Der Zeit Blüte
Die Kunst geht in den wenigsten Dingen. Darin hat sie ihre liebe Mühe.
Das Sonett XI
Spät ist die Zeit jünger
Wo die Rosen gehen im frühen Licht
Und stille die Luft
Von den Vögeln
Von hier aus das Wort
und die Lese den Augen
Die lauten selbst
Und haben anderes gehört darin
An den Ufern aber bleibe ich
Seitlich dazu fleißig
Dem wilden Weg
Der den Sterblichen ist
Stechender den Beeren
Mir aber nicht