Die Vielfalt eines einzigen Tages halten – die uns hält.
Die Traufe X
Wenn aber einer geht irrend im Bild
Ein Mensch an dem wilden Pfad
Der Wasser die sind in dem halben Mond
So ist dies auch eine Barmherzigkeit
Weil unter der Sonne zu sein
Und im Garten des Wortes ist viel
Und zu sehen weniges trennendes lichtes
Furchtbar ist aber der Regen
Und manchmal scheint es der Gott
Wäre so bevor die Blüte kommt
Und weniges um uns bleibt
Zusammen bleibt aber die Kunst
Mit anderem wenn gekommen ist das Frühjahr
Und Tag und Nacht
Die Traufe IX
So ich gegangen bin an der Schrift
Und dem Feuer lange schlafend wachend
Eher ist eine Freude die Sprache
Und wenn ein inneres ist
Geboren an dem Tag deutungsvoll
So geht dies hinauf an der Wand
Des Hauses wie die Rosen
Also ist der Gott eine Blüte
Vieles aber haben die Dichter inne
Darum ist gut der Atem
Und voll Gedanken zu sein
Den Träumen der Welt
Die folgen aufeinander
Den Farben gleich
All Tag
Worte sind die Farben unserer Zeit.
Die Traufe VIII
Die Sprache aber hat einen Geist
Und fremde Schritte wie Tropfen
Wann ein Mensch Abschied nimmt
Ist uns der Gott ein Gleichnis
Wenn der Tag bricht dies aus dem Wort
Sichtbar ist aber wo wir wohnen
Und lässt sich malen ein Bild
Das ist unvergleichlich als
An einem Leiden wohl ist dies
Wie der Regen der Erde
Und die feurigen Inseln
Aus dem jungen Auge
An der Blüte hängt die Frucht
Und das Wort
Anders und eben der Zeit
An den Bildern hänget das Herz.
Die Traufe VII
Gleich denke ich an die Auvergne
Und die Seine hinter den Bergen
Die hat die dunklen Wasser
Vor der Liebe geboren aber ist
Die Sprache ungleich der Ort
Es neigt sich aber das Wort
Und von der Traufe fällt
Der Regen dies lässt sein
Eine Seele weil sie hat vieles
Das wohnt in ihr und an den Sternen
Zugleich weil näher ist der Gott
Wandelbarer farbiger
Als einer sieht
Die Augen selbst
Die Traufe VI
Aber die Tropfen des Himmels sind
Unserer Augen Licht wohl ist
Furchtlos ein Lächeln weil es wendet
Die Welt uns zu Näheres ist
Geflochten gleiches ausgehendes
Die Sprache ist über das Maß
Darum inwendig und wenn
Eine Farbe auf den Rosen ist
Hat sie auch ihren Geist anderes
Die Zukunft und die Stufen
Der Worte Reicheres zumal
Und das Geleit an den Tag
Und den Laut des Mundes
Der geht über die Zeit
Die Traufe V
Wenn aber die Sonne leuchtet
In einen Raum gleiches ist gemalt
Da es barmherzig ist und wohnt
Auf dieser Erde ja das Licht
Trägt noch aus die Nacht
Und beides hat das Maß
So sind auch die gelben Blumen
Vor dem Wald und dem grünen
Grün ist auch die Freiheit
So wird Christus zu dem kommen
Was war und nichts hinwegnehmen
Als die Bilder der Auvergne
So sie unsere sind
Aus dem eigenen Land
Das Bild
Die Sprache öffnet die Welt im Ältesten ihres Neuen. Das ist die Weise, ihre Stimmen zu hören. Und ihre Vielfalt.