Schönheit ist die Weise eines Menschen, ein einziges für alle zu sehen. So ist die Wahrheit eine Gabe der Barmherzigkeit.
Die Seele V
Aber wie ist es denk ich an Chartres zurück
Wo einer träumt hinauf die Zweige
Der Erde und den Schatten des Antlitz
Aus dem Brot von dort kommt nämlich
Den einer geht der Felder Weg und gelöst
Die Seele weil sie hat alles
Und weniges am wenigsten aber
Die Sprache denn dieses ist auch
Die Armut der Welt und der Geist
Der Musik darum malt einer
Auch sich selbst besseres heiteres
Als das Korn und die Blumen
Der Sterne die gefaltet sind und gehen
Den Farben nach
Die Seele IV
Es sind aber die Gedanken die uns
Die Augen wenden und wenn ein Mensch geht
Unter den Schatten ist das auch
Ein Regen darum vielfältig ist
Das Licht und ein Gewand
Nur eines eine Schönheit aber ist
Geflochten wie das Wort
Dies ist nach den Inseln
Wie Patmos das nächste
Und ebenso wie in junger Zeit
Blickt einer auf anderes verwandtes
Worin er legt sein Haupt
Das sterblich ist
Und manches gesprochen
Die Seele III
Patmos die Insel ein trockenes Feld
Hat den Geist in den Lüften
Leuchtendes weniges ist gemalt
Oder gesprochen über das Kreuz
Anderes aber im Licht ist unsere Erde
Der Ton aber und die Schrift ist
Meisterhaft und die Augen
Die gelebt in der Zeit
Gedeutet haben das Wort
Und näher ihm wohnen wir
Dies kommt ein anderes Mal
Wenn einer gehört hat aus
Dem Garten Mariens
Und kennt in sich das verletzbare
Musik und Sprache
Eine Sprache erzählt die Geschichte ihrer Zeit. Wer ihre Stufen hört, hört deren Musik.
Die Seele II
Aber einen Anfang hat die Seele
Zu lesen die Zeit und wieder
Zu kommen aus anderem Mund
So lebt Christus und
Traufenden Blicks die Maler
Die lesen das Wort aber inniger ist
Die weite Sprache und neues ist
Vor ihrem Herzen ich aber habe
Gesagt den Regen und die Traufe
Wie einer geht die Seine hinauf
Und wartet der dunklen Wasser
Und der Sonne von heute aus
Dem Wein und der Frucht
Die hier gewachsen ist
Zur Seite gehen
Die Sprache ändert sich ohne unser Zutun zwischen den Bergen unserer Freude.
Die Seele I
Die Sprache aber hat die Seele
Die ist gebrochen deutlich
Und liegt in der Zeit
Also ist eins gegangen
An der Seite und den Farben
Der Blumen eine Musik hat
Ihre Breite und ihre Traufe
Manches ein Leben auch
Einer hat immer einen Garten gemalt
Darin zu wohnen und zu finden
Sein Wort das farbig war anderes
Höheres späteres ist noch länger
Im Licht gewesen
Und an bekanntem Ort
Die Traufe XV
Die Farben eines Malers aber sind
Aus seiner Seele weil er sieht sie
Wie er gelernt hat an den Wassern zu sein
Die fließen durch die Augen
Das Herz aber ist eine Kammer
Wohl darum geht in den Weinbergen
Das gelbe Licht und wenn der Sommer
Einkehrt bei uns wächst auch
Die Gabe des anderen und es schlägt
Der Regen ins Trockene um
Und ins Fruchtige immer wieder ist
Dies zu schreiben der Einfalt nach
Die hat auch neuen Geschmack
Aus der ganzen Zeit
Andacht und Ankunft
Die Musik beginnt, bevor sie erklingt. Aber ihr eigenes findet sie erst in den Stimmen ihres Anfangs.