Die Sprache aber hat die Seele

Die ist gebrochen deutlich

Und liegt in der Zeit

Also ist eins gegangen

 

An der Seite und den Farben

Der Blumen eine Musik hat

Ihre Breite und ihre Traufe

Manches ein Leben auch

 

Einer hat immer einen Garten gemalt

Darin zu wohnen und zu finden

Sein Wort das farbig war anderes

Höheres späteres ist noch länger

 

Im Licht gewesen

Und an bekanntem Ort

Die Farben eines Malers aber sind

Aus seiner Seele weil er sieht sie

Wie er gelernt hat an den Wassern zu sein

Die fließen durch die Augen

 

Das Herz aber ist eine Kammer

Wohl darum geht in den Weinbergen

Das gelbe Licht und wenn der Sommer

Einkehrt bei uns wächst auch

 

Die Gabe des anderen und es schlägt

Der Regen ins Trockene um

Und ins Fruchtige immer wieder ist

Dies zu schreiben der Einfalt nach

 

Die hat auch neuen Geschmack

Aus der ganzen Zeit

An den Wassern des Sommers

Ist das Einhorn gewesen

Und die Liebschaft die früher war

Und folgt den Küssen gleich

 

Den traufenden aber die Zeit

Hat den Frieden weil eins geht hinaus

Dem Licht entlang und den Gedanken

Des Bachs weiter als eine Reise ist

 

Ihre Gabe und es sind verknüpft

Wie an Seilen die Lieder und das Antlitz

Das ein Augenpaar sieht Schlaf

Und Regen sind die Träume

 

Eines Menschen der gutes hat

Weniger und mehr

Täglich sind geistvoll Himmel

Und Erde es wohnt darin

Ein anderer wilder unter

Den Menschen ähnlich

 

Der Blume des Frühjahrs

Wo um die Märzenzeit

Sich wendet der Mond

Und das Wort auch bricht

 

Vor dem Wein jenes was geht

In der selben Furcht

Und wunderbar vom äußersten

Darum bleibt eine Seele der Dichtung

 

Und fügt den Tag

Und die Nacht auch

Italien Frankreich die reicheren Länder

An die habe ich gedacht von hier aus

Als an den Flüssen ihrer Träume

Wohl gehen diese von der Quelle

 

Wo umschlägt der Regen

Von der hütenden Erde

Es ist aber dies daß unser Wort

Liebt die Frucht und den Wein

 

Und anderes weil innerlich ist es uns

Die Augen einer Frau sind von vielem

Es fasst aber der Gedanke der reget

Die Welt das Licht und bleibt

 

Ein altes neues der Sprache

Die unsere ist

Wenn aber ein Wort den Süden hat

Und das Meer und gegangen ist

An den langsamen Flüssen

Frankreichs des Sommers

 

Was ist dies es ist aber die Farbe

Gottes nach dem Geist wie eine Frau

Der Freiheit nach gereist ist

Von Galiläa aus und hat gesehen

 

Alltägliches unter dem Wein

Und den Morgen da wenig

Alles heimgeht wie die Dinge ist

Aber die deutsche Sprache

 

Die ist genau so

Unter der Nacht und dem folgenden Tag