Alles Wandelbare, in dem ein Herz wohnen kann, ist reicher als wir selbst.
Dialektik
In Bach und Holz lautet der Vögel Gesang, der die Sprache des Himmels der Erde wieder gibt.
An den Bergen XIII
Aber die Vögel im Holz haben
Eine Stimme und zu sagen sind
Die Wasser der Berge auch
Darum bricht das Meer
Die Küsten und weniges kommt
Zum Wort das Einhorn
Die Auvergne vor unseren Augen aber
Bleiben die Bilder
Darum die Ankunft
Woher einer kommt
Um die Osterzeit
Und die Zweige der Wahrheit
Den Häusern nach
Und ihrem Licht
An den Bergen XII
Den Laut hinab geht
Der Atem der Erde nach
Der einzig reichen vor
Unseren Augen
Nicht anders ist Patmos
Oder der Fluss den einer
Gemalt hat wie
Sein Leben jedes
Zu deuten aber alles
Geht zur Seite und bedeckt sind
Die Worte wie die Wahrheit
Der Zeit nach
Und der süßeren Liebe
Des Holzes
Erinnerung
Wenn der Mond vorm Abendrot leuchtet beginnt die Erzählung des Tags, deren Wahrheit immer eine andere ist.
An den Bergen XI
Im Schatten gehen aber die Wasser
Die sind klar wie das Angesicht
Eines Menschen und offen
Die Wangen weil die Täler
Gleich an den Bergen sind sie
Ein Herz aber ist an den Worten
Und gewogen wenn reif ist
Die Frucht die kommt
Vom Wiedersehen darum sind
Größer die Küsten
Oder die Farben der Berge
Die eingewohnt sind
Dem Atem und was deutet
Die Sonne
Umkehr
Die Stille der Nacht rührt aus der Zärtlichkeit der Erde, die von den Himmeln kommt.
Denn das Wort will geboren sein.
An den Bergen X
Aber die Worte reichen
An den Grund die Vögel
Haben dort auch gesungen
Und ist gegangen
In den Himmeln das Feuer
Rückwärts die Flüsse
Oder gleich die gelben Wasser
Von der Erde Frühjahr
Und Traum darauf sagt
Einer die Wahrheit
Reißend das Herz zweifach
Vom Meer her
Wo ich geboren war
Vom Brot
An den Bergen IX
Der Sprache nach ist Ostern
Aber die Gedächtnis geht
Im Holz und über
Der Insel Sand
Wenn gebrochen das Brot
Das gefährliche
Und geneigt die Verse
Und die Blüte des Mundes
Dem Bild
Weniger ist dies ein Gedicht
Und wo die Furcht ist
Der Berge wohnt ein Mensch
Auf halber Höhe
Vor seinen Augen
An den Bergen VIII
An den Wassern sind
Unsere Augen vor uns aber
Die Häuser des Himmels
Die wir gesehen haben
Dem See nach und der Insel
Der Worte die sind
Nacheinander wie die Felder
Und das Meer
Und zu lernen die Verse
Und das selbe der Zeit
Das auch anders ist
Gewundener
Dem Holz
Und den Gedanken