Wer vollkommen ist, wandelt außerhalb seiner selbst.
An den Bergen II
Gut die Augen
Über den Wassern einfältig
Darum hat ein Wort
Aus einem Mund
Ein Leben einmal
Und kehrt wieder
Zu rechter Zeit
Und wenn einer gibt
Brot und Wein
Kommt ein anderes
Davon das ich gesagt habe
Und das Lied des Frühjahrs
Das weiter ist
Denn das Feuer
An den Bergen I
Hinaufzugehen das Laub
Weil wenn eines ganz ist
Am wahren Licht hat
Es seine Zeit
Das Auge hat seinen Abschied
Und die Gabe
Häuser aber sind zu malen
An den Wassern
Darum ist gestimmt
Das Lied und die Sprache hat
Eine Wohnung unter uns
Hoch an den Bergen
Wo herkommt
Der grüne Bach
Landschaft
Der Laut ist das Herz einer Sprache.
Das Holz XV
Der Himmel in den Blättern
Unentwegt rot aber
Zu ändern das Licht
Darum über das Meer
Das Wort ähnlicher
Und sind gekommen
Ins Dorf
Wie die Brunnen
Rauschend des Nachts
Die Farben aber
Nehmen die Sprache mit
Täglich wandelbarer
Wenn der Bach geht
In die Garonne
Tanz und Gesang
Laute sind unterschieden. Ihr Ebenmaß bildet das Gewand einer Welt.
Das Holz XIV
Über den Wein
Und den trockenen Boden
Am Meer
Kommt ein Mensch
Zur Sprache
Der ist nichts gleich
Und hat eben gesehen
An den Säulen
Ein Angesicht
Und wo die Augen sind
In den Schatten der Welt
Ein Herz aber
Muss weit sein
Und gebunden
Das Holz XIII
Am Weg bin ich gegangen
Wie an den Farben
Weil viel ist zu sehen
Auf einmal
Und sein Haupt zu legen
In die Träume
Bis an den Abend
Und die Wasser
Die bauen über
Den Weinstock
Das Wort
Und den Atem des Lichts
Den eine Frau hat
Auf ihrem Garten
Das Holz XII
Am Waldweg ist auch
Eine freie Liebe denn weniges
Hält uns die Augen offen
Und die Bäume wachsen
In ihrer Nachbarschaft
So das Wort und die Hut
Der Wahrheit ähnliches
Freieres geht an den Schlaf
Und den Morgen darum
Wohnt einer an den Häusern
Des Flusses vielmals zu leben
Als eine Sprache
Und den Regen der Erde
Zu hören
Das Holz XI
Ähnlich ist aber das Lied
Und zu wohnen in den Farben
Weil gewendet ist und stille
Der Laut auch Liebliches
Vor unsern Augen ist
Auch Ödipus geblieben
Am Regen und Frankreich
Hinauf bis an den Tag
Von Autun und Christus
An hat ein Gewand
Im Wind und das Wort ist
Gegangen an der Hand
Und immer zur Seite
Den Frühling hinauf