Was groß ist braucht seine Zeit, die Wohnung gibt.
Der Tag
Der Abend nimmt den Morgen wieder auf. Aber so, dass das eigene und das andere das Neue ergeben. Das ist die Stunde des Gottes.
Die Frühe IX
Aber die Worte sind die Farben
Der Dinge Cezanne hat gewohnt
Im biegsamen Fluß und in dem Angesicht
Darum ist einfältig die rote Luft
Des Kirschbaums und das Licht
Der Pappeln aber ein Mensch
Hält zusammen freundliches ich aber
Gehe endlich entlang der Garonne
Und zu lernen von den Früchten
Des Südens und dem geteilten Laut
Wo immer gleich ist der Tag
Nun aber kommt über die Blätter
Die Sonne und die Worte
Es bleibet dies
Nichts weniger als die Welt
Die Sprache ändert alles im nächsten Wort.
Die Frühe VIII
Die Sonne aber wandelt einen Garten
Vielmals einer aber sieht
Veränderliches darum teilet die Zeit
Das Auge und gestimmt ist
Die Sprache dem Schatten des Liedes
Darum wenn einer kommt
Aus dem Fluß oder der Malerei
So ist dies südlicher trockener
Der Wein doch süßer der Geschmack
Und die Schwestern der Liebe
Geschrieben ist das neue Gewächs
Und wir haben das Wort
Wie den Regen
Und die Traufe
Geist
Einfach ist das Eine, das geteilt sein kann.
Die Frühe VII
Die Musik aber ist der Schatten
Der Sprache und wo geschlagen ist
Das Wort aus den Augen weil
Verschieden ist die Zeit auch
Der Farben und manches wohnt
Allein im Geist näher ist dies
Tönender und auch früher als
Alles andere darum ist beständig
Ein Land wo einer gesungen hat
Seine Liebe und was er gelitten hat
Und woher kommt das Brot
Das selbst ist vom Feld und vom Feuer
Und wo eines bricht
Da es geteilt ist
Die Frühe VI
Unter den Dörfern aber lauten
Die klaren Wasser weil dort geht
An dem Regen des Lichts
Der Saum der Liebe
Weil dort bleibt das Herz
Wo gefallen ist das Wort
Und schon rein der Tod ist
Dies ist aber auch ein Leben
Viel später das nächste
Nach all dem darum ist gut
Wenn einer schaut sich selbst
Und geht vor den Mauern hinab
Der Luft und der Sonne
Und weniger der Frucht des Wortes
Die Frühe V
Christus aber ist unser Gespräch
Denn übereins geht das Brot
Und wie Chartres von den Fenstern
Fällt auch die Seele der Erde zu
Und der Traufe aber die Sprache ist
Diese Armut und nahe die Dichter
Nicht nur die Schönheit ist
Ein anderes darum kann vieles sein
Und der Abschied auch und der Schatten
Der Farben und das Herz ist auch
Ein Regen und die Augen selbst
Unerwartet ich aber denke
An Chartres und die Worte die
Uns folgen werden
Existenz
Das Rettende ist der Rhythmus der Stille.