Einfach ist, die regnende Wahrheit zu sagen.
Die Seele VII
Wie Trauben hängt die Sprache
Zusammen genauer auch reicher
Tragender wenn aber die Worte
Sind gleich Tropfen fallen in die Träume
Des Herzens kommt dies davon
Denn ein Gespräch ist auch von der Liebe
Nächtlich über die Berge zu gehen
Hängend an den Gedanken
Und zu sagen des Regens Traufe
Das habe ich früher gesagt grün
An dem Kreuz dahin der Tag geht
Der soll gerecht sein und gewendet
Wie das Leben das geistliche
Und des Rebstocks Labsal
Sich verlieren
Musik ist die Höhe des Sommers über den Wassern der Sprache.
Die Seele VI
Nach den Furchen des Worts
Und eben der Sonne der Erd
Unter den Krokussen
Sind gehalten die Augen und Freitag
Und zu gehen den Gärten nach
Und den Bildern dies ist aber gewandelt
Der Blick und dreifach verschieden
Das Nächste München
Da ist auch was die Sprache bricht
Und die Seele mit die ist
Eben dem Atem der Gestalt nach
Darum sind die Himmel zu ruhen
Und die Dichter
Dem Spiel und dem wechselnden Laut
Übers Gebirge gehen
Schönheit ist die Weise eines Menschen, ein einziges für alle zu sehen. So ist die Wahrheit eine Gabe der Barmherzigkeit.
Die Seele V
Aber wie ist es denk ich an Chartres zurück
Wo einer träumt hinauf die Zweige
Der Erde und den Schatten des Antlitz
Aus dem Brot von dort kommt nämlich
Den einer geht der Felder Weg und gelöst
Die Seele weil sie hat alles
Und weniges am wenigsten aber
Die Sprache denn dieses ist auch
Die Armut der Welt und der Geist
Der Musik darum malt einer
Auch sich selbst besseres heiteres
Als das Korn und die Blumen
Der Sterne die gefaltet sind und gehen
Den Farben nach
Die Seele IV
Es sind aber die Gedanken die uns
Die Augen wenden und wenn ein Mensch geht
Unter den Schatten ist das auch
Ein Regen darum vielfältig ist
Das Licht und ein Gewand
Nur eines eine Schönheit aber ist
Geflochten wie das Wort
Dies ist nach den Inseln
Wie Patmos das nächste
Und ebenso wie in junger Zeit
Blickt einer auf anderes verwandtes
Worin er legt sein Haupt
Das sterblich ist
Und manches gesprochen
Die Seele III
Patmos die Insel ein trockenes Feld
Hat den Geist in den Lüften
Leuchtendes weniges ist gemalt
Oder gesprochen über das Kreuz
Anderes aber im Licht ist unsere Erde
Der Ton aber und die Schrift ist
Meisterhaft und die Augen
Die gelebt in der Zeit
Gedeutet haben das Wort
Und näher ihm wohnen wir
Dies kommt ein anderes Mal
Wenn einer gehört hat aus
Dem Garten Mariens
Und kennt in sich das verletzbare
Musik und Sprache
Eine Sprache erzählt die Geschichte ihrer Zeit. Wer ihre Stufen hört, hört deren Musik.
Die Seele II
Aber einen Anfang hat die Seele
Zu lesen die Zeit und wieder
Zu kommen aus anderem Mund
So lebt Christus und
Traufenden Blicks die Maler
Die lesen das Wort aber inniger ist
Die weite Sprache und neues ist
Vor ihrem Herzen ich aber habe
Gesagt den Regen und die Traufe
Wie einer geht die Seine hinauf
Und wartet der dunklen Wasser
Und der Sonne von heute aus
Dem Wein und der Frucht
Die hier gewachsen ist