Der Schnee gibt allen Wegen seine stille Klarheit.
Über Tag XII
Not aber ist die Sprache
Und der Wandel
Vom Himmel her geht
In die Farben der Erde
Am Holz aber wohnt
Die Taube und die Hochzeit
An der grünen Brücke
Der Auvergne gibt
Eine Zeit wie die Kunst
Darin geht viel zuerst
Der Abschied und
Das Wiedersehen das
Alles hat
Da es gewendet ist
Über Tag XI
Ein Haus aber hat
Die Säulen des Gartens
Und des Regens Dach
Der denkt alles
Weil er kommt von
Den Bergen und bleibt
Den Blumen und den Worten
Auch darum geht einer
Unablässig in den Sternen
Und die Bilder der Zeit
Sind zuweilen fremd
Sie haben aber
Eine Seele und den Abschied
Den sie uns geben
Über Tag X
Die Worte aber gehen zur Seite
Einiges das umkehrt
Darum an den Hängen des Rheins
Wächst das Obst
Und der Laut der Vögel
Teilt die Berge
Halb aber ist mein Herz
Mitteilsam
Aus dem Holz worin
Einer wohnt die Jahre
Die sind an einem Tag
Und bereit dem Fuß
Der dem Gesang folgt
Und dem weltlichen Bild
Über Tag IX
Weltlich ist aber das Holz
Und gefaltet die Blüten
Davon das Reis und die Fahrt
Des Geistes an die Garonne
Die Stadt am Mittag
Damals vor der Höhe
Heute aber wo die Worte ausgehen
Den Bächen nach
Denn die bergen die Himmel
Darum geht ein Dichter
In den Augen
Und das Gegenteil ist
Das Feuer
Das ändert den Laut
Zeit und Geburt
Gedanken sind groß, wenn sie in den Rissen der Himmel stehen können. Winterstille.
Daß davon die Anmut eines Wortes kommt.
Über Tag VIII
Ein Veilchen blüht
Um Ostern wenn über Tag
Das Licht hält die Wahrheit
Ödipus hat aber sein Gedächtnis
Dem Regen nach denn bunter ist
Alles unter dem Himmel
Ein Wurzelholz und die Sprache bleibt
Wenn neues kommt das Wort
Das ist zusammen ein Herz
Reicher die Augen
Und die Umkehr
Die uns hilft
Ein Zeichen das Lied
Und die Wangen
Über Tag VII
Weiter die Augen
Denn einzig sind
Die Täler aber
Über die Berge gehen
Nur ein Mensch kann es
Der wohnt im Holz
Und gelöst die Blumen
Und der Garten
Den ich gesehen habe
Wieder das Licht
Das vom Tag kommt
Und den Inseln bleibt
Gleich dem Meer
Oder den Äpfeln am Haus
Ein und alles
Die Sprache ist der Wandel eines Geteilten, der alles inne hat.
Über Tag VI
Die Nacht die einzige hat
Ein Kleid von Sternen
Die Wahrheit aber ist auch
Ein Antlitz darum hat
Einer gemalt die Lichter
Der Blumen und eine Frau
Die nicht anders ist
Im Garten entgegen ist
Die Garonne und die Worte
Wachsen dem Mund nach
Und dem dunklen Bach
Wo der Laut noch geborgen ist
Herabgekommen
Nicht zu bleiben darin